Drück den Re-Start-Knopf nach den Weihnachtsferien!
© Salzburg Marathon / Salzburg Cityguide
14. Jan 2016

Drück den Re-Start-Knopf nach den Weihnachtsferien!

Die letzten Tage eines Jahres sind traditionell jene, in dem wir besonders auf das leibliche Wohl achten und uns die ein oder andere zugegebenermaßen äußerst wohlschmeckende, kulinarische Sünde gönnen. Die verführerische Atmosphäre der Weihnachtszeit, emotionale Familienfeiern und die gepflegte Tradition der Weihnachtskekse bilden eine Einladung für die innere Lust, sich den Bauch ordentlich vollzuschlagen und mit dem Kalorienzählen für einmal auszusetzen. Auch Läufer würden ihrem Gemüt schädigen, wenn sie zu große Zurückhaltung an den Tag legen. Schließlich ist Wohlbefinden eine wichtige Komponente im Streben nach sportlichen Zielen, auch wenn „Wohlbefinden“ üblicherweise bei Läufern anders definiert ist. Das Geheimnis liegt laut Experten in der richtigen Einstellung. Eine Studie aus dem Jahr 2014 belegt, dass Läufer, die Naschen mit Sünde oder Schuld assoziieren weit weniger erfolgreich bei der Reduktion lästiger Kilos sind als Läufer, die Naschen mit Belohnung assoziieren.


Schweden laufen gleich am Weihnachtstag

Klar, der Blick auf die Waage und der erste Fitnesstest nach den Feiertagen birgen großes Risiko eines kleinen moralischen Rückschlags. Doch wer in Maßen genießt, kann den kulinarischen Genuss im Training rasch wieder kompensieren. Laut einer Studie von RunKeeper, die weder Österreich noch Deutschland umfasst, laufen am 25. Dezember um 2,6% mehr Schweden als an einem durchschnittlichen Tag, während Läufer in allen anderen Ländern eher pausieren. Am faulsten sind am 25. Dezember die Australier, Mexikaner und Briten. Während französische Läufer über die gesamte Weihnachtszeit deutlich weniger laufen als während dem Rest des Jahres, erwachen die Läufer in anderen Ländern in den Zwischentagen bis zu Silvester mit aktivem Tatendrang. Am 31. Dezember sind die Laufstrecken noch gut ausgelastet, am Neujahrstag nicht. Einzig die japanischen Läufer erzielen am 1. Jänner ein plus von 7,2% im Vergleich zum durchschnittlichen Laufumfang. Durch eine App wurden in dieser Studie die Ergebnisse von über 37 Millionen Menschen ausgewertet. Die Studie bietet zwar keine Daten für die Tage nach dem 1. Jänner an, aber komplementär zu den Tagen nach Weihnachten wäre hier ein Anstieg der breiten Laufaktivität erwartbar. Also egal ob gleich am nächsten Tag oder leicht verzögert, weltweit nehmen die Läufer das Training nach den Weihnachtsferien motiviert wieder auf.


Genügend Vorbereitungszeit auf den Salzburg Marathon

Die britische Online-Ausgabe von „Runner’s World“ errechnete für ein traditionelles britisches Weihnachtsmahl einen Lauf über 30 Kilometer, um die Waage im wahrsten Sinne des Wortes zu halten – natürlich nicht unbedingt in einem Stück. Sprich, all diejenigen Läufer, die mit ihrem Training über die Weihnachtspause nicht oder nur kurz ausgesetzt haben, sind bald wieder perfekt im Rennen. Denn zu Jahresanfang folgt traditionell eine wichtige Zeit, die Vorbereitung auf die Lauf-Höhepunkte im Frühjahr stehen an. Bis zum Salzburg Marathon am 1. Mai ist mit 15 Wochen noch genügend Zeit vorhanden, selbst wenn man sich in den Weihnachtsferien eine Pause vom Laufen gegönnt haben sollte.

Der Wiedereinstieg nach der Weihnachtspause ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Ziellinie des nächsten, wichtigen Rennens. Den Reset-Button gedrückt, die ersten Tage besonders bewusst ernährt, positive Gedanken voller Tatendrang und ein bisschen Geduld – die Pause ist nach wenigen Einheiten längst Geschichte und der richtige Weg eingeschlagen.