Spezielle Herausforderungen bei der Ernährung im Winter
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29. Jan 2016

Spezielle Herausforderungen bei der Ernährung im Winter

Auf dem Weg, die sportlichen Ziele beim Salzburg Marathon 2016 zu verwirklichen, sind Trainingseinheiten und Laufrunden bei ungemütlichen äußeren Bedingungen unvermeidlich. Das Training im Winter bringt einige besondere Herausforderungen mit sich, auch was die Ernährung betrifft.


Ausreichende Flüssigkeitszufuhr

Durch die kalten Temperaturen schwitzen wir weniger und werden vom Gefühl überlistet, weniger trinken zu müssen. Dies ist aber eine komplette Fehlannahme, denn natürlich sind Getränke beim Laufen im Winter genauso wichtig wie beim Laufen in sommerlicher Hitze. Anstrengung bleibt Anstrengung! Dementsprechend soll sich die Flüssigkeitszufuhr vor, während und nach dem Training nicht von den etablierten Gewohnheiten unterscheiden, selbst wenn das Durstgefühl anders interpretiert wird. Beim Laufen im Winter ist es besonders wichtig, dass die Getränke nicht zu kalt sind, sondern mindestens Zimmertemperatur erreichen. Heiße Getränke halten den Körper länger warm, ein heißer Tipp für vor und nach der sportlichen Einheit.


Gefüllte Energiespeicher

Wenn man den Kalorienverbrauch auf einer Laufrunde bei kühlen Temperaturen analysiert, ist eine winterliche Laufrunde im Schnitt trotz des geringeren Schwitzens anstrengender als eine sommerliche. Weil der Körper gleichzeitig zur Anstrengung der Einheit mehr Energie braucht, um sich warm zu halten, verbrennt er nämlich mehr Kalorien, was sich schnell auf das Hungergefühl auswirkt. Deshalb sollte man vor dem Sport den Energiespeicher ordentlich füllen und während des Laufs auf kohlenhydratreiche und leicht bekömmliche Ernährung in Form von Riegeln oder Gels nicht verzichten. Den größeren Hunger gilt es natürlich mit einer ausgewogenen, gesunden und hochwertigen Ernährung zu stillen.


Vitamine für das Immunsystem

Der Winter bringt eine besondere Gefahr eines Vitamin D Mangels mit sich. Denn das Sonnenlicht spielt bei der Bildung des Vitamin D eine entscheidende Rolle und durch die kürzeren Tage in der kalten Jahreszeit laufen viele Menschen Gefahr, zu wenig direktes Sonnenlicht abzubekommen. Daher ist es in dieser Zeit wichtig, ausreichend Vitamin D über die Ernährung aufzunehmen. Optimale „Spender“ sind tierische Produkte wie Lachs, Makrelen, Sardinen, Thunfisch, Milch, Ei, Käse oder einige Pilzarten. Vitamin D ist wichtig für die Knochen und hilft auch, die sportliche Leistungsfähigkeit zu steigern.

Durch eine erhöhte Anfälligkeit des Immunsystems im Winter lohnt es sich natürlich, das Immunsystem zu unterstützen, indem man den Körper mit genügend Vitaminen versorgt. Abseits von Vitamin D nehmen auch Vitamin A und Vitamin C eine besonders wichtige Rolle ein. Vitamin A ist in Salat und einigen Gemüsesorten wie Karotten oder Brokkoli enthalten, dagegen sind Zitrusfrüchte, Kiwis, Sauerkraut und einige Kohlarten besonders reich an Vitamin C und saisonal optimal in den Ernährungsplan einzugliedern.

Für eine generelle, vitaminreiche Ernährung eignen sich zudem saisonal verfügbare Gemüsesorten wie rote Rüben, Kohlsprossen, Salat, Lauch- und Zwiebelarten, Gewürze wie Ingwer, Knoblauch oder Zimt sowie saisonales Obst wie Zitrusfrüchte oder die im gesamten Jahr verfügbaren Äpfel.