Internationale Siege im Sparkasse Halbmarathon
Die Top-3 des Sparkasse Halbmarathon der Frauen mit Siegerin Renate Wyss in der Mitte. © Salzburg Marathon / Uwe Brandl
06. May 2018

Internationale Siege im Sparkasse Halbmarathon

Die Siege im Sparkasse Halbmarathon gingen an Radim Picek aus der Tschechischen Republik und Renate Wyss aus der Schweiz. Picek setzte sich in einer Zeit von 1:12:21 Stunden vor Lukas Mautner aus Wien, der 16 Sekunden Rückstand hatte, und Josef Diensthuber aus Burghausen durch. Radim Picek zeigte sich nach dem Rennen sehr zufrieden. Vor vier Wochen bestritt er den Rotterdam Marathon, fühlte sich aber schlecht und musste aufgeben. Der Läufer aus Ostrava entschied sich für den Sparkasse Halbmarathon beim 15. Salzburg Marathon für eine zweite Chance in diesem Lauf-Frühling. „Eine sehr gute Wahl“, schmunzelte der 35-Jährige.

Klare Sache für Wyss


Bei den Frauen gewann die Schweizerin Renate Wyss, Teilnehmerin bei den Weltmeisterschaften in Moskau im Marathonlauf, in einer Zeit von 1:26:37 Stunden mit gut einer Minute Vorsprung auf Abbey McGhee aus Schottland und Sandrine Abgottspon aus der Schweiz. „Ich liebe Salzburg. Und ich liebe die Strecke des Salzburg Marathon – Stadt und Natur kombiniert. Der orange Teppich vor Schloss Hellbrunn, das war einfach ein großartiges Erlebnis“, schwärmte die 32-jährige Baslerin, die mit einer Gruppe von 25 Läuferinnen und Läufern aus der Rheinstadt zum Salzburg Marathon gereist ist. Mittlerweile trainiert Wyss deutlich weniger als noch vor Jahren und arbeitet als Physiotherapeutin. Die beste Österreicherin, Andrea Oberbichler (Union Raika Lienz), im Vorjahr Zweite, verpasste einen Stockerlplatz nur um fünf Sekunden.


Starke Leistungen trotz hoher Temperaturen


Mit fortschreitender Dauer des Halbmarathon-Bewerbs stiegen auch die Temperaturen immer weiter hinauf. Trotz der herausfordernden Verhältnisse bekämpften die Läuferinnen und Läufer ihren inneren Schweinehund und kämpften auf der wunderschönen Strecke mit Blick auf die Festung Hohensalzburg, das UNESCO-Weltkulturerbe der Salzburger Altstadt und das Schloss Leopoldskron, um jede Sekunde. Gedankt wurde ihnen die „Quälerei” mit respektablen Endzeiten rund um die Zwei-Stunden-Marke. Zahlreiche erreichten ihr Ziel und blieben unter zwei Stunden – eine tolle Sache!

Auch Paralympics-Star Thomas Geierspichler absolvierte einen Halbmarathon. Er benötigte für sein 21,0975 Kilometer langes Heimrennen gut eine Stunde.


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