Vier Fragen an Peter Herzog

Vier Fragen an Peter Herzog

Hoher Gast bei der SportMall@Salzburg Marathon. Salzburgs aktuell bester Marathonläufer Peter Herzog, der beim Vienna City Marathon die Qualifikation für die Europameisterschaften im Sommer in Berlin geschafft hat, war der Stargast bei einer Diskussion im Rahmen des Sparkasse Laufforums am Freitag im Salzburg Congress. Anschließend sprachen wir mit dem Pinzgauer über seine Leidenschaft und beleuchteten den Marathon einmal aus einem anderen Blickwinkel.


Salzburg Marathon: Hast du ein Ritual vor dem Start?

Peter Herzog: Ritual habe ich eigentlich keines. Nur mein Frühstück ist immer recht ähnlich. Meist ein Semmerl mit ein wenig Marmelade. Und ein Kaffee gehört immer dazu. Kaffee könnte man sagen ist mein Ritual!

Was denkst du während eines Marathons?

Beim Marathon muss man immer aufpassen, dass einen die Stimmung nicht zu viel mitreißt und man nicht dazu neigt zu schnell zu laufen. Denn das büßt man dann am Ende ein. Ein Marathon hat sehr unterschiedliche Phasen. Es wird keinen Marathon geben, wo es einem auch nicht einmal schlecht geht. Da denkt man dann auch mal ,Das tu ich mir nicht mehr an!'. Dann kommen aber wieder Publikumspassagen mit guter Stimmung, die einen pushen. Da kommen dann auch wieder Glückshormone ins Spiel, die Kräfte wecken, von denen man gar nicht mehr geglaubt hat, dass man sie besitzt.


Wie haltest du dich motiviert, wenn der Lauf anstrengend wird?

Wenn man es einmal geschafft hat ins Ziel zu kommen bei einem Marathon, dieses Gefühl ist so etwas Beeindruckendes. Die Freude auf das Erlebnis ins Ziel zu kommen und die Strecke bewältigt zu haben, das motiviert mich während des Laufs.


Was gönnst du dir als Belohnung nach einem Marathon?

Nach meinem letzten Marathon in Wien habe ich mir gesagt ,Heute gönne ich mir eine Pizza und ein Bier'. Nach einem Marathon darf es schon mal ordentliche Belohnung geben.


Vielen Dank für das Gespräch!