Stimmungsvolle Eröffnung der Lauffestspiele

1.164 Läuferinnen und Walkerinnen starteten beim Salzburger Frauenlauf 2019. © Salzburger Frauenlauf / Uwe Brandl

Stimmungsvolle Eröffnung der Lauffestspiele

1.164 Läuferinnen und Walkerinnen genossen bei der sportlichen Eröffnung der Lauffestspiele der Mozartstadt ein stimmungsvolles Lauf- und Walkingerlebnis bei herrlichen Bedingungen mit bezauberndem Sonnenuntergang über Salzburg. Am schnellsten absolvierte Conny Stöckl-Moser die 5,5 Kilometer lange Strecke mit Start und Ziel im Volksgarten. Zwei junge nordische Sportlerinnen begleiteten sie auf das Stockerl.

Die Sonne blinzelte diagonal zwischen den Bäumen im Volksgarten durch, als das 1.164 starke Teilnehmerinnenfeld der elften Auflage des Salzburger Frauenlauf bei angenehmen, frühlingshaften Bedingungen ins Rennen ging. Vom ersten Meter des Wettkampfs an setzte sich Top-Favoritin Conny Stöckl-Moser an die Spitze des Feldes. Barbara Walchhofer, eine junge Skilangläuferin aus Altenmarkt im Pongau, heftete sich mutig an ihre Fersen, musste nach gut einem Kilometer dem Tempo von Salzburgs aktuell bester Läuferin aber Tribut zollen. Stöckl-Moser, die vor fünf Wochen beim Linz Marathon ihren ersten Staatsmeistertitel über diese Traditionsdistanz gewonnen hatte, absolvierte die gesamte Distanz in einem gleichmäßigen Tempo und erreichte das Ziel in einer Zeit von 19:41 Minuten. „Nach dem Linz Marathon habe ich eine längere Pause eingelegt. Der Salzburger Frauenlauf war meine erste schnelle Tempoeinheit seither. Mir ist ein tolles Rennen gelungen, ich konnte schneller laufen, als ich das erwartet hätte“, kommentierte die 25-Jährige ihren Auftritt. Ganz besonders hob sie die Atmosphäre hervor: „Ich komme immer sehr gerne zum Salzburger Frauenlauf, denn die Stimmung hier ist fantastisch.“


Nach dem Rennen ist vor dem Rennen

Mit ihrem dritten Erfolg in Serie beim Salzburger Frauenlauf ist Stöckl-Mosers Auftakt in das Salzburger Lauf-Wochenende sehr gut gelungen. Am Sonntagmorgen steht sie am Start des Hervis-10K Salzburg CityRun und möchte als Favoritin erneut ein flottes Tempo vorlegen. „Der gute Lauf heute gibt mir Hoffnung, dass ich am Sonntag schnelle zehn Kilometer drauf habe“, blickt die Pinzgauerin voraus. Sie ist damit die Favoritin in der Kombinationswertung, die der Veranstalter für alle Läuferinnen anbietet, die mit dem Salzburger Frauenlauf und dem Hervis-10K Salzburg CityRun die Lauffestspiele der Mozartstadt doppelt genießen wollen.


Laufschuhe ersetzen Langlaufski

Gemeinsam mit Conny Stöckl-Moser kletterten zwei junge Wintersportlerinnen auf das Stockerl des 11. Salzburger Frauenlauf. Die 21-jährige Barbara Walchhofer, die das Skigymnasium in Schladming besucht hat und aktuell im C-Kader des Österreichischen Skiverbandes ist, musste dem hohen Anfangstempo zwar leicht Tribut zollen, rettete aber in einer Laufzeit von 21:37 Minuten den zweiten Platz vor Femke Kramer. „Das war mein erster Wettkampf im Laufsport und ich bin überrascht, welch großartige Stimmung im Starterfeld herrschte und wie toll alle Läuferinnen vom Streckenrand angefeuert wurden. Das half mir, eine Leistung zu zeigen, mit der ich sehr zufrieden bin“, kommentierte die Pongauerin ihr Rennen. Die 15-jährige Kramer ist gebürtige Holländerin und zog im Alter von vier Jahren in den Pinzgau. Dort besucht sie das Skigymnasium in Saalfelden und ist ein hoffnungsvolles Biathlon-Talent, das eine Profi-karriere anstrebt. Gemeinsam mit Kolleginnen aus ihrer Trainingsgruppe nahm sie heute am Salzburger Frauenlauf teil. „Eine perfekte Gelegenheit für uns Wintersportlerinnen einen Ausdauer-Wettkampf im Sommer zu bestreiten. Ich bin sehr zufrieden, habe einen guten Rhythmus gefunden und konnte das Tempo bis zum Ziel hochhalten“, war Kramer mit ihrer Leistung sehr zufrieden.


Kramer gewinnt U20-Wertung

Die junge Biathletin gewann damit auch die U20-Wertung vor der in Bischofshofen lebenden Ungarin Zsofia Lennert und Eva-Maria Greischberger aus Salzburg, die in der Gesamtwertung hinter der Salzburgerin Therese Wagenleitner und Melanie Matheis aus Ainring die starken Ränge sechs und sieben einnahmen. Die ehemalige Frauenlauf-Siegerin Helena Dutka überquerte die Ziellinie als Achte in einer Zeit von 23:20 Minuten.


Bewährte Stimmung, bewährte Emotionen

1.164 Teilnehmerinnen am 5,5 Kilometer langen Laufbewerb und an „Frau walkt!“ by Bio Austria sorgten für einen traumhaften Auftakt voller positiver Emotionen in das Wochenende der Lauffestspiele der Mozartstadt. Dank der bekannt besonderen Stimmung beim Salzburger Frauenlauf entfachte sich eine spürbare Frauenpower, bei der der Genuss des gemeinsamen Lauf- bzw. Walkingerlebnisses im Vordergrund stand.

Der 11. Salzburger Frauenlauf fand erstmals im Rahmen des Salzburg-Marathon-Wochenendes statt. Der Terminwechsel brachte jedoch keinen Teilnehmerinnenrückgang, sondern sogar eine überraschende Steigerung der Anmeldezahlen für den 5,5km-Bewerb im Vergleich zum Vorjahr. Die Strecke führte ausgehend vom Volksgarten der Salzach entlang bis zum Wilhelm-Kaufmann-Steg, auf der gegenüberliegenden Uferseite wieder zurück zur Karolinen Brücke und auf direktem Wege ins Ziel.


Höhepunkt der Bewegungsaktion „Frau läuft!“

Der Salzburger Frauenlauf ist traditionell der Höhepunkt der ganzjährigen Bewegungsaktion „Frau läuft!“, die seit über einem Jahrzehnt zahlreiche Frauen und Mädchen im Bundesland Salzburg zu einem gesünderen und aktiveren Lebensstil motiviert hat. Gemeinsam mit dem treuen Charity-Partner Österreichische Krebshilfe Salzburg sendet sie eine starke Botschaft für Bewegung und Gesundheit aus und betont die positive Wirkung von regelmäßiger Bewegung auf die Brustgesundheit der Frau.


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